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Ausblick 2023 Die Chancen sind höher als die Risiken
vom 03.01.2023
Die Weltwirtschaft entwickelt sich besser als erwartet. Die Rezession in den USA und Europa könnte moderater und kürzer ausfallen als zunächst angenommen. Dank des demografisch bedingten, aber auch im Abschwung robusten Arbeitsmarkts werden die Arbeitnehmer ihre Jobs weitgehend behalten. Die Haushaltseinkommen werden nicht signifikant sinken, so dass der Konsum nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Der private Konsum ist derzeit der Faktor, der die Wirtschaftskraft des Euro-Raums robust sein lässt. Der Außenhandel ist dagegen belastet.

Voraussichtlich wird die Erholung nach dem Abschwung eher moderat ausfallen. Aufgrund der Energie- und Nahrungspreise wird die Inflation zunächst weiter hoch bleiben. In den USA könnte die Inflation ihren Höhepunkt jedoch bereits erreicht haben. Sie wird nach Meinung von Experten langsam sinken und Im Laufe des nächsten Jahres unter 6% fallen. In Europa sollte die Inflation ab dem Frühjahr 2023 allmählich nachlassen. Voraussichtlich wird die Inflationsrate in Deutschland und Europa bei ca. 7,5% liegen, nach einem Höhepunkt von ca. 10%.

Die straffere Geldpolitik der Notenbanken zeigt langsam Wirkung. Die Gas- und Strompreise haben zuletzt nachgegeben. Trotzdem sind die Zeiten günstiger Energie erst einmal vorbei. Da die EZB die Zinswende später als die Fed eingeläutet hat, ist bei der EZB davon auszugehen, dass noch weitere Zinsschritte folgen werden. Die negativen Auswirkungen der notwendigen Zinserhöhungen werden voraussichtlich begrenzt sein.

Die Inflation beeinträchtigt Geldwerte und verstärkt die Nachfrage nach inflationsgeschützten Sachwerten. Immobilien sind und bleiben in Zeiten hoher Inflation eine klassische Anlageklasse. Bei Wohnimmobilien steht einer hohen Nachfrage ein nur begrenztes Angebot gegenüber. Die Mieten werden daher weiter steigen. Nachdem die Kaufpreise im Laufe dieses Jahres noch gesunken sind, werden sie sich im nächsten Jahr voraussichtlich auf einem hohen Niveau stabilisieren. Durch die staatlich gewollte Energiewende werden energieeffiziente Immobilien gefragter und damit teurer. Ältere und unsanierte Immobilien werden dagegen schwieriger zu verkaufen sein. Sofern es sich nicht um Immobilien in Metropolregionen und möglichst guter Lage handelt, wird es einen deutlichen Preisabschlag geben. Insofern findet eine stärkere Differenzierung statt.

Die Erwartungen für 2023 sind verhalten optimistisch. Die zu erwartende Rezession in den USA und Europa dürfte moderat ausfallen. Die Inflation wird aufgrund der Energie- und Nahrungspreise zunächst hoch bleiben, hat aber ihren Zenit bereits überschritten. Die Leitzinsen werden ihren Höchststand voraussichtlich im Sommer erreichen. Unsicherheitsfaktoren bleiben weiterhin der Ukrainekrieg, die europäische Energieversorgung und der Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Quelle: IC Consulting GmbH


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