Gewerbeimmobilienmarkt 2026:
Stabilisierung gewinnt an Fahrt
Mehr Transaktionen, wieder größere Abschlüsse und interessante Entwicklungen bei Nahversorgung und Hotels
Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt hat seinen Stabilisierungskurs im ersten Halbjahr 2026 fortgesetzt. Nach mehreren schwierigen Jahren zeigen die aktuellen Marktdaten wieder deutlich mehr Aktivität.
Insgesamt wechselten Gewerbeimmobilien im Wert von rund 12,3 Milliarden Euro den Eigentümer. Damit lag das Transaktionsvolumen rund 8 % über dem Vorjahreszeitraum und erreichte den höchsten Halbjahreswert seit dem Ende der früheren Boomphase im Jahr 2022.
Die wichtigsten Zahlen auf einen Blick
12,3 Mrd. €
Transaktionsvolumen im 1. Halbjahr 2026
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+ 8 %
gegenüber dem 1. Halbjahr 2025
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37,6 %
Anteil der Transaktionen ab 100 Mio. €
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6 von 7
große deutsche Investmentstandorte mit steigenden Umsätzen
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Größere Transaktionen kehren zurück
Besonders bemerkenswert ist die Rückkehr großvolumiger Abschlüsse. Transaktionen ab 100 Mio. Euro standen im ersten Halbjahr 2026 bereits für 37,6 % des gesamten Investmentvolumens. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es lediglich 25,6 %.
Auch regional zeigt sich die Stabilisierung. Sechs der sieben größten deutschen Investmentstandorte verzeichneten steigende Umsätze. Besonders kräftig entwickelten sich unter anderem Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg.
Fachmarkt- und Lebensmittelimmobilien bleiben besonders gefragt
Innerhalb des Einzelhandels bleiben Fachmarktzentren und lebensmittelgeankerte Immobilien ein besonders bedeutendes Segment.
Mehr als 51 % des gesamten Retail-Investmentvolumens und rund 58 % aller Abschlüsse entfielen im ersten Halbjahr auf Fachmarkt- und Food-Immobilien. Gefragt sind insbesondere Standorte, deren Mieter Güter des täglichen Bedarfs anbieten und eine wichtige Versorgungsfunktion erfüllen.
Auch die Preisentwicklung liefert interessante Signale: Bei Fachmarktzentren sowie Supermärkten und Discountern haben sich die Netto-Spitzenrenditen zuletzt kaum verändert. Dies spricht dafür, dass die Preisfindung zwischen Käufern und Verkäufern in diesen vergleichsweise resilienten Bereichen inzwischen deutlich weiter fortgeschritten ist.
Auch Hotelimmobilien zeigen wieder mehr Aktivität
Der deutsche Hotel-Investmentmarkt erreichte im ersten Halbjahr 2026 ein Volumen von rund 793 Mio. Euro.
Besonders positiv entwickelte sich die Zahl der Vertragsabschlüsse: Erstmals seit 2019 wurden in einem ersten Halbjahr wieder mehr als 50 Hoteltransaktionen registriert. Dies zeigt, dass sich die Aktivität zunehmend auf eine größere Zahl von Standorten und Transaktionen verteilt.
Chancen für das zweite Halbjahr 2026
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Chancen
- Zahlreiche laufende Verkaufsprozesse - Mehr Aktivität bei Einzel- und Portfoliotransaktionen - Stabilere Preisfindung bei resilienten Nutzungsarten - Grundsätzlich ausreichend Liquidität bei Investoren |
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Risiken
- Geopolitische Unsicherheiten - Schwankende Energiepreise - Zins- und Finanzierungskosten - Teilweise weiterhin lange Transaktionsprozesse |
Qualität und Resilienz bleiben entscheidend
Nach Einschätzung von Dr. Peters bestätigen die aktuellen Marktdaten insbesondere die Stabilität von Hotelimmobilien sowie die anhaltende Widerstandsfähigkeit von Fachmarkt- und Lebensmitteleinzelhandelsimmobilien.
Gerade in einem Marktumfeld mit Inflation, schwankenden Zinsen und politischen Unsicherheiten kommt es dabei nicht allein auf die Assetklasse an. Entscheidend bleiben die Qualität der Immobilie, die langfristige Tragfähigkeit der Nutzung, verlässliche Mietpartner und ein professionelles Asset Management.
Dr. Peters Immobilienportfolio
Mit dem aktuellen Dr. Peters Immobilienportfolio können Anleger an einem professionell gemanagten Portfolio ausgewählter Gewerbeimmobilien partizipieren.
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