Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft?
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Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft?
vom 12.08.2021

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Wie entwickelt sich die Weltwirtschaft?

Welchen Einfluss hat die Inflation?

Die Weltwirtschaft erholt sich stark, obwohl die Pandemie noch längst nicht besiegt ist. Die meisten Indikatoren sprechen für ein hohes Wirtschaftswachstum. Dazu zählen z.B. die Rohstoffpreise. So ist der Rohölpreis inzwischen auf ein Niveau von USD 70 bis 80 pro Barrel gestiegen, deutlich mehr als USD 60 pro Barrel vor der Pandemie. Die Transportpreise haben in vielen Bereichen ein Rekordniveau erreicht. In der Containerschifffahrt sind die Preise geradezu explodiert, weil dort eine stark wachsende Transportnachfrage mit logistischen Problemen zusammenkommt. Lieferketten sind noch nicht wieder voll hergestellt, verschiedene Häfen sind temporär wegen Coronaausbrüchen geschlossen und der Suezkanal war aufgrund einer Havarie tagelang gesperrt. Dazu kommt das Problem der unpaarigen Verkehre, weil z.B. wesentlich beladene Container von China nach Europa transportiert werden als umgekehrt. Sowohl der wirtschaftliche Aufschwung als auch die Transportprobleme werden sich bis weit in das nächste Jahr fortsetzen. Möglicherweise wird sich das wirtschaftliche Wachstum bis dahin etwas abschwächen und sich nach den pandemiebedingten Nachholeffekten normalisieren.

Beflügelt wird die wirtschaftliche Entwicklung weiter von den sehr geringen Realzinsen und einer (vielleicht etwas weniger) lockeren Geldpolitik der Notenbanken der wichtigsten Staaten. In den letzten Wochen haben sich jedoch Anzeichen für eine stärkere Inflation vermehrt. Verschiedene Experten weisen darauf hin, dass uns die Inflation noch lange begleiten wird. Allerdings begleitet uns die Inflation immer. Sie ist politisch und von den Notenbanken in einer Größe von ca. 2% p.a. gewollt. Die Messung der Inflation ist ohnehin schwierig. Es gibt keinerlei Zahlen und Beispiele aus der Vergangenheit, da die Coronapandemie etwas Neues ist. Daher ist es aktuell nahezu unmöglich, die tatsächliche Inflation exakt zu messen und zu prognostizieren. Ein Wirtschaftsaufschwung, verstärkt durch pandemiebedingte Nachholeffekte, führt temporär zu steigenden Preisen. Ob es aber nachhaltig zu einer stärkeren Inflation kommt, steht noch nicht fest. Ohne die Sondereffekte scheint der bisherige Preisanstieg nur etwas höher als der Zielkorridor der Notenbanken zu sein.

Geldanlage haben sich die Vorzeichen nicht geändert. Unternehmens- und Sachwerte sind weiter attraktiver als Geld und Anleihen. Die Chancen sind größer als die Risiken, auch wenn die Preise zum Teil stark gestiegen sind. Es gibt aber große regionale und branchenbedingte Unterschiede. Immobilien werden ebenfalls profitieren, aber je nach Nutzungsart in unterschiedlicher Weise. Im Ergebnis hat sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Wohn- und Sozialimmobilien sowie Einzelhandelsimmobilien liegen vorn. Für Für Anleger, die laufende, stabile Cashflows suchen, gibt es kaum Alternativen.

Im Ergebnis hat sich die Situation zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Inflation steigt moderat. Die Zeit negativer Zinsen wird zu Ende gehen. Die Realzinsen bleiben jedoch sehr gering. Dazu kommt nach dem wirtschaftlichen Einbruch ein starker Aufschwung in diesem und im nächsten Jahr. Bei dieser Entwicklung ist eine geringe Inflation aktuell kein sogenannter game changer.

Quelle: IC Consulting GmbH - Bild fotolia