US Treuhand-Newsletter "Monthly", 4. Ausgabe - US-Märkte und Menschen
Navigation
Kategorien
>> 1. AIF Genehmigungen
>> 2. Vermögensanlagen
>> 3. Direktinvestments
>> 4. Genossenschaften
>> 5. Crowd Investment
>> Genußr., Darl. u.ä.
>> Immobilien (alle)
  >> Afrika
  >> Gewerbeimmobilien
  >> Konsum
  >> Projektentwicklung
  >> USA
>> Infrastruktur
>> Investment
>> New Energy
  >> Solar
>> Portfoliofonds
>> Private Equity
>> Private Placement
>> Ratensparfonds
>> Realimmobilien
>> Rohstoffe, Gold & Silber
>> Sonstiges
>> Vermögensverwaltung
>> Favoriten


Nachrichten
Zurück zur Nachrichtenübersicht
<<<

US Treuhand-Newsletter "Monthly", 4. Ausgabe - US-Märkte und Menschen
vom 16.10.2020

/Information-Fotolia_120605.jpg

Bild: Fotolia

US-Märkte und Menschen: Die USA kommen offenbar schneller aus der Krise


Im vorigen „Monthly“ haben Sie etliche Zitate gefunden, die vielleicht ein wenig zum Nachdenken angeregt haben. So lassen Sie mich mit einem weiteren klugen Satz diese Rubrik starten. Oscar Wilde soll gesagt haben: „Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.“ Ob Sie diese Meinung teilen, wage ich nicht zu beurteilen, zumal ohne Gesundheit alles Geld nicht hilft. Aber wirtschaftlicher Wohlstand ist auch nicht zu unterschätzen. Was vielleicht unterschätzt wird, ist, wo die „Brutto-Vermögen“ weltweit verteilt sind: Rund 90 Billionen Euro entfallen auf Nordamerika, davon der Löwenanteil von immerhin fast 84 Billionen auf die USA. Dann kommt lange nichts. Platz zwei belegt Asien mit 35 Billionen Euro, davon entfallen allein auf China 23 Billionen Euro. Deutschland liegt mit knapp sieben Billionen Euro weit abgeschlagen dahinter.

Auch im Zuge von Corona entwickeln sich die USA besser als viele andere Länder und besser als erwartet: Die Notenbank FED erwartet seit Mitte September für das Gesamtjahr 2020 einen Rückgang des realen BIP von 3,7 Prozent statt der zunächst prognostizierten 6,5 Prozent. Auch die Arbeitslosenquote hat sich spürbar besser entwickelt als noch vor Wochen angenommen: Statt der erwarteten gut zehn Prozent soll sie bis Jahresende auf 7,6 Prozent fallen. Zum Vergleich Deutschland: Mit rund 2,9 Millionen Menschen lag die Quote im
September laut Bundesagentur für Arbeit bei 6,2 Prozent, allerdings sind hier die mehr als 3,6 Millionen Arbeitnehmer in Unterbeschäftigung nicht erfasst.

Auch der Immobilienmarkt scheint sich in den USA schneller zu erholen: Dem Handelsblatt war jüngst zu entnehmen, dass der US-Immobilienmarkt trotz Pandemie einen Boom erlebt. Grund dafür sei die „Stadtflucht“ vieler Amerikaner, die von den großen Städten wie New York und San Francisco nicht nur Richtung Stadtrand ziehen, sondern auch in die „kleineren“ Städte und Metropolregionen. Das kann ebenso die Arbeitsplätze und damit die Büroflächennachfrage an diesen wachstumsstarken kleineren Standorten beflügeln. 

Ganz sicher bleiben weitere Entwicklungen insbesondere vor dem Hintergrund des weiteren Pandemie-Geschehens abzuwarten. Wir bleiben aber dabei: Es gibt bereits jetzt Hinweise, dass sich die USA wie so oft schneller erholen werden als viele andere Regionen dieser Welt. Vor dem Hintergrund einer weiterhin wachsenden Bevölkerung sehen wir die dortigen Märkte sowie die daraus folgenden Investitionsopportunitäten mittel- bis langfristig positiv.

Quelle: US Treuhand - Bild: Fotolia