Jahrhunderte lang war die Sache klar: Fürs Ersparte gibt es Guthabenzinsen
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Jahrhunderte lang war die Sache klar: Fürs Ersparte gibt es Guthabenzinsen
vom 13.08.2021
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DER FONDSBRIEF 

Jahrhunderte lang war die Sache klar: Fürs Ersparte gibt es Guthabenzinsen, nehme ich einen Kredit auf, muss ich dafür bezahlen. Auch das war eine der Gewissheiten,
über die ich kürzlich in der Rubrik „Das Letzte“ geschrieben habe. 

Nun können wir immer häufiger von erbosten Bankkunden lesen, die Strafzinsen auf dem Sparkonto zahlen müssen. Und die das natürlich nicht verstehen können.
Doch die Banken verstehen keinen Spaß und kündigen sogar langjährige Kundenbeziehungen, wenn die Sparer die Negativzinsen nicht akzeptieren wollen.

Alleine im laufenden Jahr haben rund 220 Banken und Sparkassen solche „Verwahrgelder“ meist in Höhe von 0,5 Prozent eingeführt, meldet das Finanzportal Biallo.de Damit steigt die Zahl der Banken mit Strafzinsen im Privatkundengeschäft auf knapp 500. Offenbar sind bei den Banken die Hemmungen gefallen, denn bei der ersten Studie des Portals im Jahr 2019 waren es gerade einmal 30.

Gleichzeitig sind die Geldhäuser bei Angeboten mit Renditepotenzial ziemlich begrenzt. Aktienfonds, offene Immobilienfonds - das war es meistens schon. Kein Wunder, dass die Anleger abseits der Bankenschalter nach Kapitalanlagen mit attraktiver Verzinsung suchen. Und dabei auch immer wieder an unseriöse Anbieter geraten. Längst nicht alle Vermögensanlagen sind staatlich reguliert - und selbst das ist keine Garantie dafür, dass alles läuft wie geplant.

Dennoch sollten die Banken und Sparkassen darüber nachdenken, dem Geschäft mit Sachwerten eine neue Chance zu geben. Ohne Zweifel arbeitet eine Vielzahl von Initiatoren daran, geeigneten Kapitalanlegern ein faires Angebot zu unterbreiten. Die Banken müssen sich halt die Mühe machen, sie ausfindig zu machen.

Lesen Sie bitte unten in der PDF weiter.

Quelle: Der Fondsbrief

Vom Autor angefügte Datei:
Der Fondsbrief Nr 391.pdf