Private-Equity-Dachfonds
MPE Direct Return 7
Zugang zu einem bereits weitgehend aufgebauten Portfolio aus institutionellen Private-Equity-Fonds
Der MPE Direct Return 7 ermöglicht Privatanlegern den Zugang zur Anlageklasse Private Equity. Der geschlossene Dachfonds investiert breit gestreut in institutionelle Private-Equity-Fonds, die sich ihrerseits an etablierten, überwiegend nicht börsennotierten Unternehmen in Nordamerika und Europa beteiligen.
Beteiligung über Beteiligungsfinder
Der Verkaufsprospekt sieht grundsätzlich einen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent vor. Bitte erfragen Sie bei Beteiligungsfinder, welche aktuellen Sonderkonditionen oder Agio-Reduzierungen für Ihre Zeichnung angeboten werden können.
Die wichtigsten Eckdaten
Mindestbeteiligung
5.000 Euro
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Geplantes Fondsvolumen
10 Mio. Euro
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Geplantes Platzierungsende
31.12.2026
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Beginn der Auszahlungsphase
01.01.2031
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Grundlaufzeit
bis 31.12.2037
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Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss
160 Prozent
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Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss von 160 Prozent bezieht sich auf das mittlere Szenario ohne Ausgabeaufschlag und nach Abzug der prognostizierten Fondskosten. Er ist nicht garantiert.

Was ist der MPE Direct Return 7?
Der MPE Direct Return 7 ist ein geschlossener Publikums-AIF in Form einer Investmentkommanditgesellschaft. Anleger beteiligen sich mittelbar über eine Treuhandkommanditistin an der Fondsgesellschaft.
Die Fondsgesellschaft investiert nicht unmittelbar in nur ein einzelnes Unternehmen. Sie beteiligt sich an mehreren institutionellen Private-Equity-Zielfonds. Diese Zielfonds erwerben und entwickeln wiederum Beteiligungen an verschiedenen nicht börsennotierten Unternehmen.
Durch diese mehrstufige Dachfondsstruktur soll eine breite Verteilung auf unterschiedliche Fondsmanager, Unternehmen, Branchen, Regionen und Investitionszeitpunkte erreicht werden.
Die Besonderheit: ein bereits weitgehend aufgebautes Portfolio
Nach Angaben von Munich Private Equity befinden sich bereits 14 der rund 20 geplanten institutionellen Private-Equity-Fonds im Portfolio. Anleger investieren deshalb nicht ausschließlich in ein noch vollständig aufzubauendes Blind-Pool-Konzept.
Ein Teil der Zielfonds hat bereits Unternehmen erworben und entwickelt. Dadurch kann die sonst bei Private-Equity-Neuanlagen häufig lange Investitions- und Aufbauphase teilweise verkürzt werden.
Munich Private Equity stellt deshalb insbesondere die Aussicht auf frühere Rückflüsse gegenüber einem vollständig neu aufzubauenden Private-Equity-Portfolio heraus. Zeitpunkt und Höhe tatsächlicher Auszahlungen sind jedoch nicht garantiert.

Investitionsstrategie
Private-Equity-Dachfonds
Das Anlegerkapital wird auf mehrere institutionelle Private-Equity-Zielfonds verteilt.
Etablierte Unternehmen
Der Schwerpunkt soll auf Buyout- und Wachstumsfinanzierungen liegen. Investitionen in sehr junge Unternehmen beziehungsweise klassische Venture-Capital-Finanzierungen sind grundsätzlich nicht vorgesehen.
Nordamerika und Europa
Der regionale Investitionsschwerpunkt liegt auf den etablierten Private-Equity-Märkten Nordamerikas und Europas.
Deutlich über 100 Unternehmen
Über die Zielfonds soll sich der Anleger mittelbar an deutlich über 100 nicht börsennotierten Unternehmen beteiligen.
Beteiligung an mittelständischen Hidden Champions
Im Mittelpunkt der Investitionsstrategie stehen etablierte Unternehmen, die in ihrem jeweiligen Spezialgebiet häufig eine führende Markt- oder Technologieposition besitzen.
Private-Equity-Manager stellen diesen Unternehmen nicht nur Kapital zur Verfügung. Sie begleiten regelmäßig auch die strategische und operative Weiterentwicklung. Ziel ist es, Wachstum, Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu erhöhen und die Beteiligungen später mit Wertzuwachs zu veräußern.
Unternehmensbeispiele aus bisherigen Direct-Return-Fonds
Die nachfolgenden Unternehmen sind Beispiele aus bisherigen MPE-Direct-Return-Fonds. Sie dienen zur Veranschaulichung der Investitionsstrategie und stellen keine Garantie für die Zusammensetzung oder Entwicklung des MPE Direct Return 7 dar.
PLAYERS
Französischer Betreiber von Indoor-Sportarenen für Fußball und Padel-Tennis. Mithilfe von Private Equity soll die Expansion in Deutschland vorangetrieben werden.
NSL Analytical – bereits verkauft
Anbieter unabhängiger Material- und Werkstoffprüfungen mit wiederkehrenden Umsätzen aus regulatorisch erforderlichen Prüfleistungen.
ETC – bereits verkauft
Anbieter von Technologie für Glasfaser- und Mobilfunkausbau sowie Rechenzentren, der während der Beteiligungszeit international weiterentwickelt wurde.
Babaria
Spanischer Hersteller von Sonnen-, Haut-, Haar- und Körperpflegeprodukten, dessen Produkte auch im deutschen Drogeriehandel erhältlich sind.
Elbfrost – bereits verkauft
Deutscher Anbieter von Tiefkühllebensmitteln für Großküchen mit eigener Logistik- und Lagerinfrastruktur.
Agilox
Entwickler und Hersteller fahrerloser Transportsysteme für die Automatisierung von Logistikprozessen.
Strenger Auswahlprozess für Zielfonds
Das Investmentteam von Munich Private Equity analysiert nach eigenen Angaben seit 2011 institutionelle Private-Equity-Fonds. Von fast 4.000 untersuchten Fonds wurde bislang in weniger als vier Prozent tatsächlich investiert.
- Nachweisbare Ergebnisse früherer Fonds
- Erfahrung auch in wirtschaftlich schwierigen Marktphasen
- Operative Kompetenz bei der Weiterentwicklung von Unternehmen
- Grundsätzlich etablierte und erfahrene Fondsmanager
- Eigene finanzielle Beteiligung der Fondsmanager
- Prüfung wirtschaftlicher, rechtlicher, steuerlicher und nachhaltigkeitsbezogener Aspekte
Geplanter Investitionsablauf
| 01.08. bis 31.12.2026 |
Platzierungsphase Aufnahme der Anleger bis zum Erreichen des vorgesehenen Platzierungsvolumens. Eine Verlängerung um bis zu sechs Monate ist möglich. |
| 2026 bis 2030 |
Aufbauphase Ergänzung des bereits teilweise aufgebauten Portfolios um weitere Private-Equity-Zielfonds. Rückflüsse können grundsätzlich wiederangelegt werden. |
| 2031 bis 2037 |
Auszahlungsphase Rückflüsse aus Unternehmensverkäufen und Zielfonds sollen nach Abzug laufender Verpflichtungen in Tranchen an die Anleger ausgezahlt werden. |
| Ab 2038 |
Liquidation Abwicklung des Fonds, Erstellung der letzten Abschlüsse und Beendigung der Fondsgesellschaft. |
Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss
160 Prozent
Im mittleren Prognoseszenario wird ein Gesamtmittelrückfluss von 160 Prozent der Zeichnungssumme ohne Ausgabeaufschlag und nach Abzug der Fondskosten dargestellt.
Bei einer Beteiligung von beispielsweise 10.000 Euro entspräche dies einem prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 16.000 Euro über die gesamte Fondslaufzeit. Darin ist die Rückzahlung des ursprünglich eingesetzten Kapitals bereits enthalten. Der prognostizierte Gewinn läge damit bei 6.000 Euro vor persönlicher Besteuerung.
Vereinfachtes Berechnungsbeispiel
| Zeichnungssumme |
10.000 Euro |
| Prognostizierter Gesamtmittelrückfluss |
16.000 Euro |
| Darin enthaltene Kapitalrückzahlung |
10.000 Euro |
| Prognostizierter Überschuss vor persönlicher Steuer |
6.000 Euro |
Vereinfachte Darstellung des mittleren Prognoseszenarios. Zeitpunkt und Höhe der einzelnen Auszahlungen sind nicht festgelegt. Die tatsächliche Entwicklung kann erheblich von der Prognose abweichen.
Kosten des Fonds
Kosten vermindern das für Investitionen zur Verfügung stehende Kapital und die späteren Rückflüsse. Nach den Angaben im Verkaufsprospekt sind insbesondere folgende Kosten vorgesehen:
- Ausgabeaufschlag laut Verkaufsprospekt: bis zu 5 Prozent
- Initialkosten: bis zu 4,9 Prozent der Zeichnungssumme
- Einmalige Vergütung einschließlich Agio und Initialkosten: insgesamt bis zu 9,9 Prozent der Zeichnungssumme
- Laufende Vergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft: bis zu 1,95 Prozent jährlich vom durchschnittlichen Nettoinventarwert
- Transaktionsgebühr bei Investitionen in Zielfonds: bis zu 1,95 Prozent des jeweiligen Investitionsbetrages
- Erfolgsabhängige Vergütung: bis zu 15 Prozent weiterer Auszahlungen, nachdem die Anleger ihre Einlage und eine durchschnittliche jährliche Verzinsung von 5 Prozent erhalten haben
Zusätzlich können auf Ebene der Zielfonds und Zielunternehmen weitere Kosten entstehen. Maßgeblich sind ausschließlich der Verkaufsprospekt, die Anlagebedingungen und das Basisinformationsblatt.
Steuerliche Behandlung
Nach dem Verkaufsprospekt erzielen in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtige Privatanleger, die ihre Beteiligung im Privatvermögen halten, grundsätzlich Einkünfte aus Kapitalvermögen.
Die konkrete steuerliche Behandlung hängt von der persönlichen Situation des Anlegers und den zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden gesetzlichen Regelungen ab. Anleger sollten die individuellen steuerlichen Folgen mit ihrem Steuerberater abstimmen.
Wesentliche Merkmale und Chancen
- Zugang zur Anlageklasse Private Equity bereits ab 5.000 Euro
- Bereits zu großen Teilen aufgebautes Zielfondsportfolio
- Breite Streuung über zahlreiche Private-Equity-Fonds
- Mittelbare Beteiligung an deutlich über 100 Unternehmen
- Investitionsschwerpunkt Nordamerika und Europa
- Fokus auf etablierte mittelständische Unternehmen
- Professionelle Auswahl institutioneller Private-Equity-Manager
- Prognostizierte Auszahlungen in Tranchen ab 2031
Wesentliche Risiken
- Es besteht keine Kapital- oder Rückzahlungsgarantie.
- Die Beteiligung kann zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Einlage einschließlich des Ausgabeaufschlags führen.
- Private-Equity-Unternehmen und Zielfonds können sich wirtschaftlich schlechter entwickeln als erwartet.
- Zeitpunkt und Höhe der Auszahlungen sind nicht garantiert. Auszahlungen können später erfolgen, geringer ausfallen oder vollständig ausbleiben.
- Die Beteiligung ist langfristig gebunden. Eine ordentliche Rückgabe oder Kündigung während der Laufzeit ist grundsätzlich nicht möglich.
- Für die Fondsanteile besteht kein geregelter öffentlicher Zweitmarkt. Eine vorzeitige Veräußerung kann unmöglich oder nur mit erheblichen Preisabschlägen möglich sein.
- Investitionen in Fremdwährungen unterliegen Wechselkursrisiken.
- Die Dachfondsstruktur führt zu Kosten auf mehreren Beteiligungsebenen.
- Die Grundlaufzeit kann durch Gesellschafterbeschluss um insgesamt bis zu vier Jahre verlängert werden.
- Steuerliche und regulatorische Rahmenbedingungen können sich während der Laufzeit ändern.
Für welche Anleger kann der Fonds geeignet sein?
Der MPE Direct Return 7 kann für Anleger interessant sein, die einen langfristigen Vermögensbaustein außerhalb klassischer Aktien- und Anleihemärkte suchen und gezielt in nicht börsennotierte Unternehmen investieren möchten.
Anleger müssen bereit und wirtschaftlich in der Lage sein, ihr Kapital langfristig zu binden, schwankende oder ausbleibende Auszahlungen zu akzeptieren und im ungünstigsten Fall einen vollständigen Verlust der eingesetzten Mittel zu tragen. Der Fonds sollte nur einen begrenzten Teil des gesamten Anlagevermögens ausmachen.
Einschätzung von Beteiligungsfinder
Munich Private Equity ermöglicht Privatanlegern bereits seit vielen Jahren Zugang zu institutionellen Private-Equity-Fonds, die normalerweise sehr hohe Mindestbeteiligungen verlangen.
Beim MPE Direct Return 7 ist insbesondere positiv, dass ein wesentlicher Teil des Zielfondsportfolios bereits ausgewählt und aufgebaut wurde. Anleger erhalten dadurch früher Einblick in die Zusammensetzung des Portfolios und können möglicherweise früher an Unternehmensverkäufen und Rückflüssen partizipieren als bei einem vollständig neu aufgebauten Private-Equity-Dachfonds.
Die breite Streuung über deutlich mehr als 100 Unternehmen reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Beteiligungen. Sie kann Verluste jedoch nicht ausschließen. Auch die prognostizierten 160 Prozent Gesamtmittelrückfluss sind nicht garantiert.
Der Fonds eignet sich nach unserer Einschätzung vor allem als langfristige Beimischung für Anleger, die bereits über ausreichend liquide und breit gestreute Vermögenswerte verfügen und die besonderen Chancen und Risiken von Private Equity bewusst akzeptieren.
Wichtiger Hinweis:
Bei dieser Darstellung handelt es sich um eine zusammenfassende Information und nicht um eine vollständige Darstellung des Beteiligungsangebots. Sie stellt weder eine Anlageberatung noch eine Garantie für die zukünftige Entwicklung dar. Maßgebliche und allein verbindliche Vertragsgrundlagen sind insbesondere der jeweils aktuelle Verkaufsprospekt einschließlich Anlagebedingungen, Gesellschafts- und Treuhandvertrag sowie das Basisinformationsblatt.
Der MPE Direct Return 7 ist eine langfristige unternehmerische Beteiligung. Prognosen und Beispielrechnungen sind unverbindlich und können über- oder unterschritten werden. Es besteht keine Kapitalgarantie. Die Beteiligung kann zum teilweisen oder vollständigen Verlust der Einlage einschließlich des Ausgabeaufschlags führen. Eine ordentliche Rückgabe der Beteiligung ist während der Laufzeit grundsätzlich nicht möglich.
Interessenten sollten vor einer Investitionsentscheidung sämtliche Verkaufsunterlagen vollständig lesen und die Beteiligung nur eingehen, wenn sie die wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und persönlichen Folgen verstanden haben und das langfristig gebundene Kapital nicht für ihre laufende Lebensführung benötigen.