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Die Menschen leben immer länger Reicht das Vermögen dafür aus?
vom 18.11.2025

Die Menschen leben immer länger

Reicht das Vermögen dafür aus?

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr, die Menschen in Deutschland werden immer älter. Gab es 1991 noch knapp 1,2 Millionen Menschen, die älter als 85 Jahre waren, so waren es 2024 etwa 3 Millionen.

Um den gewohnten Lebensstandard auch im Alter zu sichern, ist eine langfristige Planung notwendig. Idealerweise besteht die Altersabsicherung aus einer Kombination von gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge. Von den rund 41,4 Mio. Arbeitsnehmern in Deutschland sind rund 33,4 Mio. in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert.

Das Rentenniveau ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten gesunken. In den 1990er Jahren lag es noch über 55%. Seit 2018 ist das Rentenniveau auf 48% festgeschrieben. Allerdings wird ein weiteres Absinken in der Zukunft erwartet, da viele Menschen künftig nicht nur die kalkulierten 15 bis 20 Jahre Rente erhalten, sondern 30 Jahre und mehr. Zudem gehen die meisten Arbeitnehmer vor der sogenannten Regelaltersgrenze in Rente. Nur ca. 40% aller Beitragszahler arbeiten bis zum gesetzlichen Rentenalter. Trotzdem ist die Altersrente die wichtigste Einkommensquelle älterer Menschen.

Das Rentensystem steht aufgrund der demografischen Entwicklung unter einem immensen Druck. Die Rentenversicherung ist seit Langem nicht mehr vollständig durch Beiträge gedeckt, sondern wird durch Steuermittel finanziert. Aktuell werden jährlich rund EUR 120 Milliarden aus dem Bundeshaushalt in die Rentenversicherung eingezahlt. Das entspricht etwa 23% des gesamten Bundeshaushalts.

Die Rente folgt den Löhnen und wird entsprechend angepasst. Doch auch wenn die Rentenanpassungen über der Preisentwicklung liegen, steigt die Zahl der von Armut gefährdeten älteren Menschen. Der privaten Vorsorge zur Schließung dieser Versorgungslücke kommt eine besondere Bedeutung zu. Sachwerte können Werterhalt, Rendite und Schutz vor Inflation bieten.

Insbesondere für jüngere Arbeitnehmer verschärft sich das demografische Dilemma noch. Sie müssen steigende Beiträge in ein Rentensystem bezahlen und gleichzeitig viel stärker privat vorsorgen, um ihre eigene Versorgungslücke zu schließen.

Langlebigkeit kann ein Finanzrisiko sein. Die Altersversorgungssysteme sind aktuell nicht darauf ausgelegt, dass immer mehr Menschen immer älter werden und entsprechend lange Rente beziehen. Inflation und Steuern „fressen“ Renten und Pensionen langfristig mehr als auf. Parallel dazu steigen die Krankenkassenkosten exorbitant. Auch das deutsche Gesundheitssystem muss dringend reformiert werden. Jeder Berufstätige, der dazu noch die Gelegenheit hat, sollte entsprechend vorsorgen. Ein diversifiziertes Sachwertportfolio und eine selbst genutzte Immobilie können im Alter vor Geldnot schützen.