Immobilienfonds gewerblich Objekten Portfolio Streuung Vertragsbedingungen §§ 66 ff. InvG
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1001 Glossarbegriffe

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  Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds legen ihre Mittel in überwiegend gewerblich genutzten Objekten an. Das Portfolio besteht aus zahlreichen, häufig 50 bis 100 Grundstücken. Die Immobilienfonds-Manager achten dabei auf eine ausgewogene Streuung nach Größe, Nutzungsart, Branche der Mieter, Alter und Standorten der Gebäude. Offene Immobilienfonds dürfen je nach Vertragsbedingungen weltweit investieren, um von den Entwicklungen aussichtsreicher ausländischer Immobilienmärkte zu profitieren. Zur Wertentwicklung tragen Miet- und Zinseinnahmen sowie die – in der Regel steuerfreien – Wertsteigerungen der Immobilien bei. Die Immobilien-Sondervermögen sind in den §§ 66 ff. InvG geregelt.
 
Geschlossene Immobilienfonds / Deutsche Immobilienfonds / Auslands - Immobilienfonds unter www.beteiligungsfinder.de
Geschlossene deutsche Immobilienfonds bieten dem Investeor die Sicherheit einer Investition in Sachwerte als auch eine interessante Renditechancen. Als Anleger beteiligt sich der Investor über einen geschlossenen Immobilienfonds an einer oder mehreren Immobilien, meist Gewerbeimmobilien wie beispielsweise Bürogebäude, Hotels, Logistikimmobilien oder Pflegezentren.Wichtige Faktoren für einen Erfolg versprechenden geschlossenen Immobilienfonds sind günstige Einkaufspreise, bonitätsstarke Mieter und eine aussichtsreiche Lage. Darüber hinaus sollte u. a. auch auf Fremdfinanzierungsrisiken, Mietvertragslaufzeiten und gesellschaftsvertragliche Problemstellungen geachtet werden.
Büroimmobilien
Der "klassische" Fall ist dabei die Investition in eine vollständig und langjährig vermietete Büroimmobilie mit einem oder mehreren bonitätsstarken Mietern. Bei einer größeren Anzahl von Mietern sollte darauf geachtet werden, dass diese möglichst aus verschiedenen Branchen kommen. Eine gute, verkehrsgünstige Lage ist bei Büroimmobilien besonders wichtig.
Hotels
Bei einer Investition in eine Hotelimmobilie profitieren Anleger u. a. vom allgemeinen Trend zu häufigeren Kurzreisen, insbesondere Städtereisen. Hier ist zu unterscheiden, ob die Fondsgesellschaft selbst Betreiber des Hotels ist oder das Hotel an einen Betreiber, in der Regel große Hotelketten, verpachtet ist. In den meisten Fällen ist der Fonds selbst nicht Betreiber und damit nicht unmittelbar vom wirtschaftlichen Ergebnis des Hotelbetriebs abhängig.
Logistikimmobilien
Die Logistikbranche profitiert stark vom wachsenden Welthandel, insbesondere in Deutschland, das nach der Osterweiterung der EU in deren geografischem Zentrum liegt und zudem über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur verfügt. Eine geringe Leerstandsquote, zunehmender Bedarf nach neuen Flächen und attraktive Mietrenditen machen Logistikimmobilien zu einem interessanten Investment.
Pflegeimmobilien
Die demografische Entwicklung in Deutschland wird den Bedarf an Pflegeeinrichtungen in Zukunft deutlich ansteigen lassen. Da sich gleichzeitig der Staat mehr und mehr aus diesem Bereich zurückzieht, ist eine hohe Nachfrage nach privatem Kapital zu erwarten. Eine Investition in eine Pflegeimmobilie ist zudem weitgehend konjunkturunabhängig und bietet attraktive Renditechancen. Bei dem Mieter sollte es sich um einen erfahrenen und bonitätsstarken Pflegeeinrichtungsbetreiber handeln.
Auch wenn sich die Renditen geschlossener deutscher Immobilienfonds im internationalen Vergleich eher im unteren Bereich bewegen, sollten solide konzipierte Fonds etwa 6 % Jahresrendite erwirtschaften können.
Wichtig ist, die Attraktivität eines geschlossenen Immobilienfonds nicht allein anhand der prognostizierten Ausschüttungen zu beurteilen, da diese vereinzelt zu hoch angesetzt werden, um eine schnelle Platzierung des benötigten Kapitals zu erreichen.
Auslands - Immobilienfonds
Investitionen in Ländern bzw. Regionen wie Holland, Österreich, Frankreich, Osteuropa, USA, Kanada, Asien oder Australien bieten lukrative Renditechancen, in der Regel höhere als auf dem deutschen Immobilienmarkt. Zum anderen können Sie über Auslandsimmobilienfonds von ausländischen Freibeträgen und von niedrigeren Steuersätzen profitieren und so Ihre Nachsteuerrendite im Vergleich zu ausschließlich in Deutschland getätigten Investitionen erheblich steigern. Derzeit rücken vor allem Schwellenländer (Emerging Markets) ins Blickfeld der Initiatoren, insbesondere in Asien. Außereuropäische Investitionen in Immobilienfonds bergen für Anleger aufgrund anderer Währungen zusätzliche Chancen, aber auch Risiken. Anbieter von Auslandsimmobilienfonds sollten über umfassende Erfahrung auf dem betreffenden Markt verfügen und mit kompetenten lokalen Partnern zusammenarbeiten. Neben "klassischen" Immobilienfonds, die in langfristig vermietete Objekte investieren, werden immer mehr Fonds angeboten, die chancenorientiertere Investitionsstrategien verfolgen. Hierbei steht nicht die Erzielung von regelmäßigen Mieterträgen im Vordergrund, sondern die Aufwertung der Immobilien und deren anschließender Verkauf. Zu unterscheiden sind hier Value-Added-Strategien (wie z. B. Modernisierung, Revitalisierung, Neupositionierung, Erhöhung des Vermietungsstandes) und Opportunistic-Strategien (z. B. Grundsanierung, Projektentwicklung), wobei die Übergänge zwischen beiden Strategien fließend sind. Diese Beteiligungen werden überwiegend als Dachfonds angeboten. Neben einer breiten Streuung des Kapitals hat dieses Konzept zusätzlich den Vorteil, dass sich Privatanleger auch an solchen Investitionsobjekten beteiligen können, von denen sie ansonsten aufgrund hoher Mindestzeichnungssummen ausgeschlossen wären.