Stromerzeugung aus
Solarenergie erlebt weltweit eine stetig steigende Nachfrage. Nach einer konservativen Prognose des Bankhauses Sarasin wird die
Photovoltaik im Zeitraum 2009 bis 2020 weltweit mit jährlichen Zuwachsraten von durchschnittlich 25 bis 30 Prozent ausgebaut.
Der deutsche Photovoltaikmarkt fungiert als globaler Leitmarkt mit Signalwirkung für den Status der
Photovoltaik. Im ersten Halbjahr 2010 wurden 3 Gigawatt an Photovoltaik-Kapazität zugebaut. Laut Bundesnetzagentur betrug die installierte Gesamtkapazität am 30. Juni 2010 12,8 Gigawatt. Die Prognosen zum Gesamtzubau im Jahr 2010 reichen von 6,5 Gigawatt bis zu 9,5 Gigawatt. Das sind je nach Szenario zwischen der Hälfte und zwei Dritteln des Weltmarktes für Photovoltaiksysteme.
Mit dem
Solarparc Deutschland I bietet die
Solarparc AG Investoren die Möglichkeit, an der Ertragsstärke eigen entwickelter Solarstromkraftwerke im Süden Deutschlands zu profitieren. Mit insgesamt vier Solarparks in einstrahlungsreichen Regionen Bayerns erreicht der
Fonds eine Spitzenleistung von 30,9 Megawatt (MWp). Die Solarparc
AG zeichnet sowohl für die Entwicklung der einzelnen Parks als auch für die Konzeption und den Vertrieb des
Fonds verantwortlich. Es wurden ausschließlich Solarstromprodukte höchster Qualität verwendet. Für alle Produkte wurden umfängliche Leistungsgarantien der Hersteller gewährt. Als Generalunternehmer für die schlüsselfertige Errichtung der Parks konnte die in Bonn ansässige SolarWorld
AG gewonnen werden.
Alle vier Solarparks wurden planmäßig im Jahr 2009 in Betrieb genommen und vollständig ans Stromnetz angeschlossen. Damit wird die Kilowattstunde mit der höheren Einspeisevergütung von 31,94 Cent nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2009 vergütet. In einem vollen Betriebsjahr erwirtschaftet der
Fonds einen
Ertrag von 32,5 Millionen Kilowattstunden. Die Ertragsprognosen stützen sich auf je zwei Ertragsgutachten zweier unabhängiger Gutachter zu jedem der vier Solarparks. Im Einzelnen zählen die Solarparks Biederbach mit einer Spitzenleistung von 5,6 Megawatt (starre Freiflächenanlage), Greding II mit 1,4 Megawatt (zweiachsig nachgeführte Freiflächenanlage), Eging am See mit 2,2 Megawatt (starre Freiflächenanlage) und Mengkofen mit 21,7 Megawatt (starre Freiflächenanlage) zum
Fonds. Für alle Anlagen wurden langfristige Pachtverträge mit den Verpächtern abgeschlossen.
Das Investitionsvolumen beträgt 103,5 Millionen
Euro, wovon 29,4 Millionen
Euro als
Eigenkapital eingeworben werden sollen. Das
Fremdkapital wurde bereits vollständig ausgezahlt. Damit besteht keinerlei Finanzierungsrisiko. Die Zinskonditionen sind günstiger als in der Prognoserechnung angesetzt. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000
Euro. Die Solarparc
AG hat eine
Platzierungsgarantie ausgesprochen. Es ist vertraglich vereinbart, dass sie die Solarparks am Ende der Laufzeit zurückkauft. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss bis 2029 beträgt mehr als 218 Prozent vor
Steuern.
Die Solarparc
AG plant, baut, betreibt und veräußert regenerative Großanlagen. Mit einem Volumen von mehr als 70 MW zählt sie zu Deutschlands größten Betreibern von Solarkraftwerken. Großaktionär der Solarparc
AG ist mit 29 Prozent die SolarWorld
AG. Die Solarparc
AG hat 2005 zwei Solarfonds erfolgreich platziert. Die Solarfonds Donau I und II liegen in den bisherigen Betriebsjahren im Durchschnitt 12 Prozent über der Jahresprognose.