"Gold feiert das Comeback des Jahres“ titelte das Handelsblatt im vergangenen Dezember. Unberührt von den großen Krisen der Wirtschaftsgeschichte waren Edelmetalle immer ein sicherer und wertbeständiger Hafen. Während in der Vergangenheit Gold und Silber durch ihre Zahlungsmittelfunktion geprägt waren, werden die beiden knappen Metalle heute vor allem als Verarbeitungsrohstoff in verschiedenen Industriezweigen und für die Geldanlage genutzt. Insbesondere in wirtschaftlich turbulenten Phasen richtet sich der Fokus verstärkt auf Gold und Silber wegen ihrer geringen
Korrelation zu
Aktien und Renten und der damit verbundenen Minderung des Gesamtrisikos in einem
Portfolio.
Gold und Silber werden immer knapper, während gleichzeitig die
weltweite Nachfrage steigt. Daher gewinnen die beiden Edelmetalle nicht nur als werterhaltende Kapitalanlage an Bedeutung, sondern bieten zudem auch exzellente Renditeperspektiven. Der
Fonds SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG (Einmalanlage) aus dem Hause Solit Kapital eröffnet langfristig orientierten Privatanlegern die Möglichkeit, unmittelbar und substanzstark in die Edelmetalle Gold und Silber zu investieren.
Goldmarkt
In den Jahren 2002 bis 2006 wurden jährlich im Durchschnitt 2.239 Tonnen Gold weltweit gefördert. Trotz des steigenden Preises sank nach Angaben des World Gold Council die Produktion bis zum Jahr 2008 um rund 8 Prozent auf zuletzt 2.064 Tonnen. Denn bei Gold handelt es sich um einen endlichen Rohstoff. Trotz massiver Investitionen gelingt es nicht, eine effektive Produktionsausweitung vorzunehmen. Deshalb verläuft der Abbau schneller als neue Reserven gefunden werden können. Es wird erwartet, dass die Minenproduktion weiter abnehmen wird, da die besonders ergiebigen und leicht auszubeutenden Lagerstätten bereits entdeckt und größtenteils ausgeschöpft sind. Während das Angebot aus der Goldminenproduktion relativ unelastisch ist und kaum auf Preissteigerungen reagiert, wirkt das Marktangebot aus dem Gold-Recycling (u.a. aus Schmuck) stabilisierend auf den Goldpreis. Nach Angaben des World Gold Council hat Altgold-Recycling zwischen 2002 und 2006 einen durchschnittlichen
Anteil von 25 Prozent bzw. 926 Tonnen zum jährlichen Goldangebot beigetragen.
Dem World Gold Council zufolge sind
Zentralbanken und supranationale Organisationen – u.a. der Internationale Währungsfonds – im Besitz von rund 29.697 Tonnen Gold, was in etwa einem Fünftel des weltweiten Goldbestandes entspricht. Allerdings gehörten
Zentralbanken und Institutionen in den Jahren 2002 bis 2006 per Saldo zu den Nettoverkäufern und haben durchschnittlich 527 Tonnen oder 14 Prozent zum jährlichen Goldangebot beigesteuert. Nachgefragt wird Gold traditionell von Schmuckherstellern. Darüber hinaus kommt dem Sektor der Elektrotechnik und der Zahnmedizin eine wesentliche Bedeutung als Goldnachfrager zu. Zudem steigt seit dem Jahr 2007 auch die Nachfrage von Privatanlegern, die vermehrt Goldmünzen, Goldbarren und
ETF nachfragen.
Silbermarkt
Seit dem Jahr 1999 ist die Neuproduktion von Silber im Durchschnitt pro Jahr um circa 2,2 Prozent gewachsen. Allerdings entfallen lediglich 30 Prozent der Weltsilberminenproduktion auf reine Silberminen. Knapp 70 Prozent der jährlichen Neugewinnung von Silber sind auf Minen zurück zu führen, bei denen Silber als Nebenprodukt aus der Zink-, Blei-, Kupfer- oder Goldförderung anfällt. Ein nachfragebedingter Förderungsrückgang der zuvor aufgezählten Koppelprodukte bewirkt somit auch einen Rückgang des Silberangebots und bringt eine Verknappung mit sich.
Das Altsilber-Recycling hat nach Angaben des Silver Institute zwischen 1999 und 2008 einen durchschnittlichen
Anteil von 20 bis 22 Prozent des jährlichen Silberangebotes betragen und somit ein konstantes Volumen zum Marktangebot beigesteuert. In Zukunft sollte dieser Beitrag jedoch abnehmen, da wegen der Einführung der digitalen Fotografie mit einer stetigen Abnahme der Silbergewinnung aus dem Recycling von fotografischen Chemikalien zu rechnen ist.
Ähnlich wie bei Gold haben
Zentralbanken auch im Silbermarkt eine zentrale Position inne. Da es sich bei Silber im Gegensatz zu Gold um einen Rohstoff handelt, der einem hohen industriellen Verbrauch unterliegt, ist mit der Deckung von Angebotslücken durch Verkäufe der
Zentralbanken zum Zwecke der Silberpreisstabilisierung zwangsläufig auch eine unwiederbringliche Abnahme der weltweiten Zentralbankbestände an Silber verbunden. Zuletzt wurden im Jahr 1997 Nettokäufe durch
Zentralbanken verzeichnet.
Die einzigartigen physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften, die das Edelmetall Silber auf sich vereint, sind für den enormen Verbrauch von Silber in der Industrie verantwortlich. Silber findet beispielsweise Verwendung in der Solarstromtechnologie, in der Elektrotechnik, in der Medizin und bei der Herstellung von Batterien und Akkus.
Der Anbieter
Der Solit 2. Gold & Silber wird von Solit Kapital mit Sitz in Hamburg angeboten. Die Gesellschaft wurde 2008 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Unternehmensberatung. Der geschlossene
Fonds Solit 2. Gold & Silber ist ihr zweites Beteiligungsangebot. Der Vorgängerfonds wurde im Zeitraum März bis November 2009 erfolgreich bei Privatanlegern platziert.