Laut einer Studie der Schweizer
Bank Sarasin vom Sommer 2009 wurde in der Europäischen Union und den USA im Jahr 2008 erstmals mehr Energie aus erneuerbaren als aus konventionellen Quellen installiert. Der globale Solarstrommarkt werde bis zum Jahr 2020 um über 20 % pro Jahr wachsen und die globale Leistungskapazität aus regenerativen Energien damit bei rund 280 Gigawatt liegen.
Seit acht Jahren erreicht die Photovoltaik-Industrie ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 50 %. Weltweiter Marktführer ist Deutschland mit 3.163 Megawatt Photovoltaik-Leistung. Nach Prognosen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie wird Deutschland weiterhin eine Spitzenrolle einnehmen und im Jahr 2020 nach den USA weltweit Platz 2 einnehmen.
Aus diesen Gründen hat sich die Politik entschlossen, erneuerbare Energien langfristig zu fördern. Bis zum Jahr 2020 sollen 47 % des Bruttostromverbrauchs in Deutschland aus erneuerbaren Energien gedeckt werden – derzeit sind es 13 %. Deshalb
garantiert das
deutsche Energieeinspeisegesetz (EEG) die sichere Abnahme des produzierten Stroms und eine Stromeinspeisevergütung für 20 Jahre zu dem bei Anschluss ans Netz festgelegten Betrag.
Der
PI Pro-Investor Solarfonds 1 möchte in Photovoltaikanlagen in Deutschland investieren. Der
Fonds ist ein
investorenbestimmter Fonds. Das heißt, die
Anleger entscheiden selbst auf der
Gesellschafterversammlung nach festgelegten Investitionskriterien über die Projekte, in die investiert werden soll. Zu diesem Zweck muss unter anderem der Geschäftsbesorger alle Solarprojekte, welche die Investitionskriterien des
Fonds erfüllen, zuerst dem
Fonds zur Abstimmung vorlegen (First-Look-Recht). Dadurch können sich die
Anleger die günstigsten Angebote sichern. Über die Einhaltung der Investitionskriterien wacht ein
Mittelverwendungskontrolleur. Abweichungen davon können ausschließlich mit 75 % der Stimmen der anwesenden Gesellschafter beschlossen werden.
Folgende
Kriterien müssen für eine
Investition erfüllt sein: Die
Freiflächen-Photovoltaikanlagen sollen sich
in Deutschland befinden.
Baugenehmigung sowie
Generalunternehmervertrag mit Höchstpreisvereinbarung, Schadensersatzzahlungen bei verspäteter und Bonusregelung bei früherer Fertigstellung sollen
vorliegen. Die
Nettoherstellungskosten sollen das 8,1-fache des Jahresertrags nicht überschreiten. Der Pachtvertrag soll über mindestens 20 Jahre zuzüglich wenigstens 5 Jahre
Option laufen, für höchstens 2,5 % des Jahresstromertrags. Maximal 2 % des Jahresstromertrags sollen für Betriebsführung und Vollwartung als Fixkosten ausgegeben werden, zuzüglich der erfolgsabhängigen Vergütung in Höhe von 25 % der Differenz des geplanten Mindestcashflows und des tatsächlich erreichten Cashflows. Für den Abschluss eines Betriebsführungs- und Vollwartungsvertrages sollte ein bedingungsloses Angebot vorliegen, ebenso für den Abschluss einer Allgefahren-, Erlösausfall- und Betreiberhaftpflichtversicherung. Die
Fremdfinanzierung soll
für etwa 70 % der Herstellungskosten gesichert sein, wobei eventuelle Gremienvorbehalte der
Bank oder Bankvorbehalte hinsichtlich des Eigenkapitalnachweises möglich sind.
Zwei Ertragsgutachten sollen eine
Performance Ratio von wenigstens 75 % nachweisen.
Beim
PI Pro-Investor Solarfonds 1 handelt es sich um einen investorenbestimmten Blindpool. Derzeit werden jedoch Vertragsverhandlungen unter anderem für ein Projekt in Richelbach (Bayern) geführt, an dem sich der
Fonds im Falle positiver Verhandlungsergebnisse und Projektprüfungen sowie bei der Zustimmung der
Gesellschafterversammlung beteiligen könnte.
Bei klassischen Fondskonzepten werden die Investitionsobjekte in der Regel mit Gewinnaufschlag in den
Fonds eingebracht. Anders das Fondskonzept von PI Pro-Investor: Weder der
Initiator noch der Geschäftsbesorger erhalten Gewinnaufschläge.
Der Fonds profitiert somit von niedrigeren Einkaufspreisen ihrer Projekte und erzielen dadurch eine höhere Netto-Investition – das Ergebnis ist ein höherer Ertrag auf Dauer. Im Gegenzug werden
Initiator und Geschäftsbesorger an diesen
Erträgen beteiligt, die
über die
Basis-Cashflows der Anleger hinausgehen.
Bei der Auswahl des Partners für die Errichtung und den Betrieb der Solarkraftwerke wurde besonderer Wert auf Know-how und Erfahrung gelegt.
Zentraler Generalübernehmer und
Betreiber ist die
relatio-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Balingen (Baden-Württemberg). Sie projektiert und realisiert schlüsselfertig Photovoltaikanlagen. Einige der größten Anlagen Europas sind unter ihrer Mitwirkung entstanden. Die relatio-Unternehmensgruppe hat seit ihrer Gründung etwa 182 MWp (Mega Watt peak) ans Netz gebracht.
Die
Betriebsführung und Wartung übernimmt im Rahmen eines
Vollwartungsvertrages die fieldGuard GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der relatio-Unternehmensgruppe. Das Betriebsführungs- und
Überwachungssystem fieldMonitor gewährleistet optimalen Anlagenbetrieb. 2008 wurde es
mit dem Deutschen Industriepreis ausgezeichnet. Per Monitor können laufend die Daten einer Photovoltaikanlage kontrolliert und bei Störungen kann sofort ein Wartungsteam zur Behebung des Fehlers an Ort und Stelle geschickt werden. Damit werden Ausfallzeiten minimiert und ein hohes Ertragsniveau sichergestellt.
Der
Anleger kann sich mit mindestens 15.000
Euro zuzüglich 5 %
Agio am Solarfonds 1 von PI Pro-Investor beteiligen. Die
prognostizierten Auszahlungen betragen voraussichtlich ab dem
zweiten Quartal 2011 anteilig 8,5 % pro Jahr, die
Gesamtauszahlungen über die Laufzeit
inklusive Kapitalrückführung 271 %. Die
Auszahlungen sind
vierteljährlich vorgesehen. Eine ordentliche Kündigung ist erstmals zum 31. Dezember 2030 möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht zum 31. Dezember 2020, nach 10 Jahren Fondslaufzeit, eine Rückgabeoption. Zudem kann der
Anleger bei anhaltender Arbeitslosigkeit oder schwerer Krankheit ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.
Die Pro-Investor GmbH & Co. KG als Anbieter investorenbestimmter Beteiligungsangebote wurde im November 2009 gegründet. Mehr als 6.000
Anleger haben den bisher konzipierten und angebotenen
Immobilienfonds ihr Vertrauen geschenkt und mehr als 350 Millionen
Euro Eigenkapital angelegt mit einer Gesamtinvestition von fast 1 Milliarde
Euro. Zwei der
Fonds wurden bereits wieder mit erheblichen Gewinnen für die
Anleger aufgelöst.