Deutschland hat sich auf europäischer Ebene verpflichtet, den
Anteil erneuerbarer Energien am Endenergiebedarf bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent zu steigern, was fast eine Verdoppelung bedeutet. Laut Bundeslandwirtschaftsministerium ist dieses Ziel ohne den vermehrten Einsatz des Energieträgers Holz nicht zu erreichen. Bereits heute wird weit über die Hälfte der Bioenergie aus Holz gewonnen. Die Energieerzeugung aus Holz ist damit jedoch nicht ausgeschöpft.
Insbesondere durch den Gehölzschnitt von Büschen, Sträuchern und Bäumen fallen große Mengen an Holz im kommunalen Bereich bei landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Tätigkeiten an. Da dieses Holz für eine höherwertige Verwertung, z.B. in der Möbelindustrie, ungeeignet ist, wurde es bis vor einigen Jahren fast ausschließlich als Abfallprodukt betrachtet. Dabei bietet dieses Restholz alles, was man sich von einem Energieträger wünscht, denn der Brennstoff ist reichlich vorhanden und wächst nach, er ist kostengünstig und seine Verfeuerung ist klimaneutral.
Mit dem
NMI New Energy Holz haben
Anleger die Möglichkeit, in moderne ökologische Holzheizkraftwerke in Deutschland zu investieren. Der
Fonds investiert ausschließlich in fertig geplante Kraftwerke mit langfristigen Wärmeabnahme- und Brennstofflieferverträgen sowie allen notwendigen Genehmigungen zum Bau und Betrieb. Die kompletten Kraftwerksanlagen werden vom ausführenden Generalunternehmer zum festen Preis erworben. Dieser gibt zu dem eine Fertigstellungsgarantie dem
Fonds gegenüber ab. Die Fondsgesellschaft hat bereits eine erste
Investition getätigt. Dadurch liegt kein Blindpool mehr vor.
Das Investitionsobjekt ist ein Biomasseheizkraftwerk am Standort Feldberg in Mecklenburg-Vorpommern. Die Fondsgesellschaft hat das Kraftwerk zum Preis von 3,4 Millionen
Euro erworben. Zu dem Kraftwerk gehört ein Fernwärmenetz von circa 4,8 Kilometern Länge. Seit Inbetriebnahme wurden bis heute 57 Wärmeabnehmer an das Kraftwerk angebunden. Die Wärmelieferung erfolgt über das eigene Fernwärmenetz in der Gemeinde auf Basis langfristiger, preisindexierter Lieferverträge. Zu den Wärmeabnehmern gehören sowohl kommunale Einrichtungen als auch Unternehmen und Privathaushalte.
Die Kraftwerke werden von der
Hochtief Energy Management GmbH geplant, gebaut und betrieben, einem der führenden deutschen Anbieter im Bereich Energiemanagement, der zum international renommierten Baukonzern Hochtief
AG gehört. Die Hochtief Energy Management GmbH setzt die erforderlichen Technologien bereits seit Jahren erfolgreich für Industriekunden und Kommunen ein und hat weitgehende Leistungs- und Kostengarantien übernommen.
Für den
Fonds sollen 15 Millionen
Euro Eigenkapital eingesammelt werden.
Anleger können sich mit mindestens 10.000
Euro zuzüglich 5 Prozent
Agio beteiligen. Der
Fonds plant Auszahlungen von 8 Prozent pro Jahr und strebt bis zum Ende der kalkulierten Fondslaufzeit im Jahr 2014 einen Gesamtmittelrückfluss von 221 Prozent an.
Das Hamburger
Emissionshaus NMI Capital legt für private
Anleger geschlossene
Fonds in den Wachstumsmärkten erneuerbare Energie und Energieeffizienz auf. NMI ist ein Unternehmen der OwnerShip-Gruppe, die in den vergangenen sechs Jahren 38
Fonds mit einem Investitionsvolumen von 1,38 Milliarden US-Dollar initiiert hat.