In den letzten zehn Jahren übertraf die durchschnittliche Wachstumsrate des Welthandels von 6,7% p.a. erheblich das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung von 4,0% p.a. Seit 2002 zeigt sich die Weltwirtschaft in einer hervorragenden Verfassung mit hohen Wachstumsraten, und die Experten des Internationalen Währungsfonds (
IWF) prognostizieren, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzt, wenn auch, bedingt durch die Krise des amerikanischen Finanzsektors, in einem langsameren Tempo. Nach 5,1% und 5,0% Wachstum in den Jahren 2006 und 2007 erwartet der
IWF in seiner aktuellen Prognose ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,7% für das Jahr 2008 und 2,2% für das Jahr 2009. Grundlage für den Weltseehandel ist unmittelbar die weltweite Industrieproduktion, da sie den Transport von Rohstoffen, Halbfertigprodukten und fertigen Industrieerzeugnissen antreibt. Entsprechend sieht der
IWF auch die Aussichten für den Welthandel. Nach einem Wachstum des Welthandels in den Jahren 2006 und 2007 von 9,3% bzw. 7,2% gegenüber dem Vorjahr, soll laut Prognose das Wachstum für die Jahre 2008 und 2009 4,9% bzw. 4,1% betragen. Der Weltseehandel ist in den letzten zwanzig Jahren um durchschnittlich 4,0% p.a. gewachsen. 2008 wurden insgesamt fast 8,3 Milliarden Tonnen Güter über See transportiert. Insgesamt kann heute, sobald die globale Finanzkrise überwunden ist, von einer weiteren Steigerung des weltweiten Transportbedarfs auf Seeschiffen ausgegangen werden.
Zur aktuellen Marktlage:
Der aktuelle Stand der Charterraten in vielen Bereichen der Schiffsmärkte führt zu dem konkreteren Risiko, dass unvercharterte Schiffe bzw. neu zu vercharternde Schiffe deutlich niedrigere Charterraten als prognostiziert erzielen werden, sogar eine Nichtbeschäftigung ist denkbar. Ob bei Neuvercharterungen Charterraten abgeschlossen werden können, die zur Begleichung aller Aufwendungen und Verpflichtungen der einzelnen Zielfonds notwendig wären, ist derzeit mehr als ungewiss. Hieraus folgt das aktuell konkrete Risiko, dass die erwarteten Auszahlungen aus Zielfonds ausbleiben werden.