Schiffsbeteiligungen sind langfristige Investitionen in Sachwerte, die bis vor kurzem den Anlegern nur erschwert einen individuellen Ausstieg ermöglichten. Der gestiegene Anspruch der
Anleger an die Handelbarkeit ihrer Kapitalanlage führte im Jahr 2002 zur Idee der Gründung von Maritim Invest und in der Folge zum Aufbau des Zweitmarktes für Schiffsbeteiligungen. Das Potenzial des Zweitmarktes für Schiffsbeteiligungen liegt, gemessen am vermittelten Eigenkapitalvolumen der letzten 17 Jahre, bei rund EUR 30 Mrd. Da eine zunehmende Anzahl von Anlegern den
Zweitmarkt als Möglichkeit eines vorzeitigen Exits aus ihrer Beteiligung nutzt, entwickelt sich der
Zweitmarkt dynamisch weiter. Die Umsätze stiegen in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 25% p.a.. Im Jahr 2008 wandelte sich der
Zweitmarkt von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt. Aktuell werden deutlich mehr Beteiligungen angeboten, als Kapital zur Verfügung steht. Dieser Angebotsüberhang ermöglicht attraktive Ankaufspreise in einer zyklisch günstigen Phase. Aufgrund des Marktpotenzials von und eines Kapitalangebotes von bisher nicht mehr als EUR 250-350 Mio. p.a. kann erwartet werden, dass mittel- bis langfristig die Tendenz zum Käufermarkt bestehen bleibt.