Die globale Wirtschaftskrise bremste die Schifffahrt im vergangenen Jahr hart aus. Der Container-Umschlag ist beispielsweise um zehn Prozent zurückgegangen. Ein erstes Anzeichen dafür, dass sich der Markt wieder erholt, liefert der Baltic-Panamax-Index: vom Tiefststand um die 440 Punkte Ende 2008 ging es inzwischen wieder rauf auf circa 3.200 Punkte.
„Das Prinzip Schiff funktioniert und wird auch weiter funktionieren“, sagt Wolfgang Menzl, Geschäftsführer der
Reederei Conti. Weltweite wirtschaftliche Verflechtungen und die Verlagerung von Produktionsstandorten machen die Handelsschifffahrt zum Fundament globaler Handelsströme Rund
98% des interkontinentalen Warenverkehrs werden heutzutage
über See abgewickelt. Die Nachfrage nach Rohstoffen wächst stetig. Die Hauptursachen sind die ständig zunehmende Weltbevölkerung und die steigende Industrieproduktion. Massengutschiffe, sogenannte
Bulker, versorgen die Wirtschaftszentren weltweit mit Rohstoffen.
„Der Bulkermarkt hat sich in den letzten Monaten auf ein erfreuliches Niveau hin entwickelt und sendet auch weiterhin positive Signale“, sagt Menzl.
Bis zum Jahr
2014 wird ein
durchschnittliches Wachstum von 4,5% pro Jahr erwartet.
Anleger können von diesem
Trend profitieren und gemeinsam mit Conti in den modernen
Panamax-Bulker MS Conti Selenit investieren. Conti sieht sein Engagement im Bulkermarkt als sinnvolle Ergänzung zu Containerschiffen und Tankern. Der Einstieg ist der
Reederei in der zurzeit schwierigen Lage am Platzierungsmarkt bereits gelungen: das
Eigenkapital für das
baugleiche Schwesterschiff MS "Conti Saphir" konnte in der rekordverdächtigen Zeit von
zwei Monaten vollständig eingeworben werden.
Die Branchenzeitschrift Fonds & Co. hat der
MS "Conti Saphir" die Bestnote „sehr gut“ erteilt. Der
Fonds MS "Conti Selenit" ist jetzt in der Platzierung.
Die
MS Conti Selenit ist ein moderner
Panamax-Bulker mit einer
Tragfähigkeit von 75.200 tdw (tons dead weight), der auf der chinesischen
Werft Penglai Zhongbai Jinglu gebaut und
voraussichtlich am 30. Mai 2010 abgeliefert wird. Es handelt sich um ein flexibel einsetzbares Schiff, das unterschiedlichste Massengüter transportieren kann und weltweit einsetzbar ist. Die Service-Geschwindigkeit beträgt 14,5 Knoten. Die
MS "Conti Selenit" verfügt über sieben Laderäume mit einer Kapazität von insgesamt 90.000 Kubikmetern. Bauaufsicht und
Bereederung werden von der
Reederei Bremer Bereederungsgesellschaft mbH & Co. KG durchgeführt. Der
Baupreis beträgt
38,1 Millionen USD und wird von einem von der Handelskammer Hamburg öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Bewertung von Schiffen als günstig beurteilt.
Die Fondsgesellschaft hat mit der südkoreanischen
Korea Line Corporation (KLC) einen
Chartervertrag über sieben Jahre zuzüglich einer
dreijährigen Verlängerungsoption zugunsten des Charteres abgeschlossen. Die vereinbarte Charterrate beträgt 17.825 USD pro Tag für die gesamte Charterlaufzeit inklusive Optionsperiode.
Nach Ablauf der siebenjährigen
Anfangsbeschäftigung ist geplant, dass die
MS "Conti Selenit" an einem Conti-Panamax-
Bulker-Pool teilnehmen und ihre Einnahmen in diesen Pool einbringen wird. Einnahmepools ermöglichen eine erhöhte Flexibilität bei der Vercharterung der einzelnen Schiffe und führen bei reduziertem Risiko zu einer langfristigen Optimierung der Einnahmen.
KLC wurde im Dezember
1968 gegründet und hat ihren
Hauptsitz in Seoul. Seit 1992 wird die Gesellschaft an der Korea Stock Exchange notiert. Die KLC-Flotte umfasst derzeit 29 eigene Schiffe, davon 13
Bulker mit insgesamt rund 1,8 Millionen tdw und 16 Tanker mit insgesamt rund 1,1 Millionen tdw. Darüber hinaus beschäftigt die
Reederei weitere rund 100 eingecharterte Schiffe. KLC zählt zu den weltweiten Marktführern im Transport von Massengütern. Die renommierte Wirtschaftsagentur
Dynamar B.V. hat KLC auf einer Skala von 1 (niedriges Risiko) bis 10 (hohes Risiko)
mit einer 4 („solide Finanzsituation“) bewertet.
Der
US-Dollar-Bedarf in der
Investitionsphase wurde
größtenteils durch
Kurssicherungsgeschäfte gesichert. Die kalkulierten US-Dollar-Überschüsse in der
Betriebsphase wurden bis Ende 2014 im Hinblick auf USD/Euro-Schwankungen abgesichert. Beides ist in der Kalkulation berücksichtigt. Für darüber hinausgehende US-Dollar-Einnahmen wurde über die gesamte Laufzeit ein Kurs von 1,45 USD je
Euro kalkuliert.
Die Conti
Reederei wurde 1970 gegründet und hat seither rund 6,1 Milliarden
Euro in 134 Schiffe investiert. Damit gehört
Conti zu den erfahrensten und erfolgreichsten Initiatoren von Schiffsbeteiligungen und zu den größten und modernsten Reedereien weltweit. Conti übernimmt das komplette Management der Schiffsbeteiligungen von der Planung, Realisierung und Betreuung während der Laufzeit bis hin zum Verkauf der Schiffe bzw. einzelner
Anteile über den Conti-Zweitmarkt. Eine
positive Leistungsbilanz dokumentiert den Erfolg: Auf Basis der aktuellen Hochrechnungen wird die Conti-Flotte für 2009
Ausschüttungen in Höhe von rund 90 Millionen
Euro erwirtschaften.
Das einzuwerbende
Eigenkapital beträgt 12,9 Millionen
Euro. Die Mindestbeteiligung beträgt 25.000
Euro zuzüglich 5%
Agio. 20% zuzüglich
Agio muss der
Anleger bei Eintritt einzahlen, 50% werden zum 30. April fällig, die restlichen 20% zum 30. April 2011. Der
Anleger erhält eine zusätzliche jährliche
Ausschüttung in Höhe von 4%, wenn er die zweite und dritte Rate vorzeitig bis Charterbeginn einzahlt.
Die Anfangsausschüttung der Beteiligung beträgt 7% ab Charterbeginn und steigt auf 17% pro Jahr. Es ist ein
Gesamtmittelrückfluss nach
Tonnagesteuer von
ca. 238% prognostiziert. Die
Ausschüttungen erfolgen
quartalsweise, erstmals nach Ablauf des dritten Quartals 2010. Die Fondsgesellschaft wird im Jahr der
Ablieferung des Schiffs zur sogenannten
Tonnagesteuer optieren, d.h. den
Ausschüttungen werden von Anfang an sehr geringe Steuerbelastungen gegenüberstehen.