Im Zeitpunkt der Prospektaufstellung befindet sich der Luftfrachtmarkt noch in einem sehr volatilen Umfeld. Aktuellen Presseberichten zur Folge gab
IATA (International Air Transport Association) auf der jährlichen
Hauptversammlung des Verbandes im Juni 2009 in Kuala Lumpur seine Prognose für den Luftfahrtverkehr bekannt.
IATA rechnet demzufolge mit hohen Verlusten für die gesamte Luftfahrtbranche im Jahr 2009. Der Luftfrachtverkehr (gemessen in RTK Revenue Tonne Kilometers oder FTK Freight Tonne Kilometers = Gewicht der Fracht in Tonnen mit der Streckenlänge in Kilometern multipliziert) musste gegenüber 2008 im ersten Quartal 2009 einen Einbruch in Höhe von rd. 20% verzeichnen. Die Ursache hierfür ist vor allem im allgemeinen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung und in einem Nachlassen der Nachfrage nach Transportdienstleistungen zu finden. Der Luftfrachtverkehr ist stark an die internationalen Handelsbeziehungen und die dazugehörigen Warenströme der Volkswirtschaften gekoppelt und ist damit von Nachfrageschwankungen primär betroffen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich der Luftfrachtmarkt als ein Marktsegment darstellt, welches als eines der ersten vonWirtschaftkrisen betroffen ist, sich aber im Gegenzug auch als eines der ersten und am schnellsten wieder erholt und vom Aufschwung partizipiert. Neuesten Berichten des
IWF (Internationaler Währungsfonds) vom April 2009 zufolge wird das weltweite Brutto-Inlandsprodukt voraussichtlich im Jahr 2009 um 1,3% schrumpfen. Ab dem Jahr 2010 rechnen die Wirtschaftsexperten des
IWF mit einer beginnenden Erholung der Weltwirtschaft, die sich prognosegemäß in einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,9% niederschlagen wird. Dieser Aufschwung wird auch den Warenaustausch und - im Zuge dessen - den Luftfrachtmarkt stimulieren.