Leichte Wellenbewegungen gab es auf dem Markt der Schiffsfonds immer. Dennoch erlebten viele
Anleger von geschlossenen
Fonds lange stabile Kurse und regelmäßige Gewinnbeteiligungen. Laut einer aktuellen Studie von FondsMedia hatten Schiffsbeteiligungen in der Vergangenheit eine durchschnittliche
Performance von rund 6,7 % jährlich. Als die Weltwirtschaft boomte und Transportkapazitäten auf den Weltmeeren knapp waren, liefen die
Werften auf Hochtouren. Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise traf es die Schifffahrtsbranche jedoch hart.
Durch umfangreiche Bestellungen von Neutonnage und den gleichzeitigen Rückgang des Transport- und Handelsvolumens entstand ein Tonnageüberangebot mit drastischen Auswirkungen für die Fracht- und Charterraten.
Ertragreiche Handelsschiffe, zum Teil vollständig entschuldet und in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung deutlich erfolgreicher als ursprünglich konzipiert, sind
im Zuge der Überbauung ohne Beschäftigung und müssen bis zur Erholung der Schifffahrtsmärkte mit Überbrückungskapital ausgestattet werden. Für die betroffenen Schiffsgesellschaften wurden
Betriebsfortführungskonzepte (BFK) entwickelt, mit deren Hilfe die Liquiditätslücke geschlossen werden kann.
Der
Gebab Bridge Fonds I stellt
Eigenkapital zur
Zwischenfinanzierung für
BFK der Gebab und zu mindestens
25 % für BFK anderer Emittenten zur Verfügung. Die steigende Nachfrage nach Überbrückungskapital eröffnet im gegenwärtigen Marktumfeld
Investoren eine
besonders günstige Gelegenheit, antizyklisch in Schifffahrtsmärkte zu investieren. Ziel des Konzeptes ist es, den derzeitigen Liquiditätsbedarf der Schiffsgesellschaften als Chance zu nutzen. Durch die
Streuung der Investitionen auf mehrere Anlageobjekte wird das Risiko des Gesamtportfolios gemindert. Der Einsatz der investierten
Mittel in Form von Vorzugskapital erhöht gleichzeitig die Chance auf überdurchschnittliche
Erträge.
Inzwischen signalisieren die Märkte
erste Erholungstendenzen. Laut einer Studie des dänischen Schiffsmaklers Maersk wird das Niveau der Charterraten bei Containerschiffen zwischen 1.000 und 3.000
TEU bereits 2012 nur noch gut 8 % niedriger sein als im sehr ertragsstarken Zeitraum zwischen 1998 und 2009. Und das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik sieht Angebot und Nachfrage für Schiffe dieser Größenklasse einer im März veröffentlichten Studie ab Anfang 2012 wieder ausgeglichen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung sind die
Chancen für ein antizyklisches Investment in Schiffsmärkte einmalig gut
Experten sehen den zusätzlichen Investitionsbedarf deutschlandweit momentan bei etwa 150 Schiffsbeteiligungen. Nicht jedes der in die Krise geratenen Schiffe eignet sich jedoch für dieses Konzept. Deshalb setzt Gebab beim Bridge
Fonds I auf
strenge Anforderungskriterien. Die Schiffe müssen
technisch einwandfrei und dürfen
nicht älter als 17 Jahre sein, die
Altgesellschafter müssen mindestens 30 Prozent des benötigten Eigenkapitals aufbringen und der
Fonds selbst investiert
höchstens 2 Millionen Euro in das Einzelschiff. Über die Einhaltung der Anforderungskriterien wacht ein
unabhängiger Investitionsbeirat.
Gebab ist seit 25 Jahren
Spezialist für Schiffsbeteiligungen. Über 100 Schiffe verschiedener Größen und aus unterschiedlichen Marktsegmenten, 17.800 Kommanditisten und 30.000 Einzelbeteiligung kennzeichnen den Erfolg. Mit einem Investitionsvolumen von 3,8 Milliarden
Euro gehört Gebab zu den führenden deutschen Schiffsfinanzierern.
Das
Gesamtvolumen des
Gebab Bridge Fonds I soll
25 Millionen Euro betragen.
Anleger können sich mit mindestens
15.000 Euro zuzüglich 3 % Agio beteiligen. Aus den gezahlten Vorabgewinnen von jährlich mindestens 10 % wird eine attraktive
Rendite erwartet. Die
Kapitalbindung soll dabei lediglich
7 Jahre betragen.